26. Oktober 2026
Wie nachhaltig sind Bubble Tents? Ein ehrlicher Check

Eine Kuppel aus Kunststoff und das Wort „nachhaltig“ im selben Satz? Wir verstehen die hochgezogene Augenbraue. Glamping in Deutschland boomt, und nicht alles, was grün aussieht, ist es auch.
Deshalb hier ein ehrlicher Blick: Woraus besteht so ein Bubble? Was passiert mit dem Boden darunter? Was macht ein Bubble Tent Kurztrip nachhaltig?
Das Material: Frei von Schadstoffen
Fangen wir bei der Hülle an – schließlich liegt ihr eine ganze Nacht darunter. Unsere Bubbles bestehen aus weichmacherfreiem TPU-Material. Heißt: Frei von Schadstoffen, wie BPA oder Phthalaten. Hier kann man bedenkenlos Schlummern und Schnarchen. Geprüft hat das nicht unsere Marketingabteilung, sondern die DEKRA.
Klingt unspektakulär? Ist es auch. Und genau so soll es sein: Das Spektakuläre passiert draußen, über euren Köpfen.
Kein Pop-up: Bubbles, die bleiben
Vielleicht kennt ihr das aus dem Feed: ein Fotospot, ein Sommer lang aufgebaut, im Herbst wieder verschwunden. Unsere Bubbles sind kein Pop-up-Phänomen. Sie stehen langfristig an ihrem Ort, bei Gastgebern, die ihr Land kennen und lieben – Winzer, Landwirte, Hofbesitzer.
Das hat einen Grund: Wer bleibt, geht sorgsam mit seiner Umgebung um. Und wer wiederkommt, findet seinen Lieblingsplatz noch genau dort, wo er ihn verlassen hat.
Sanfter Tourismus: leicht auf dem Boden
Für ein Bubble Tent wird kein Wald gerodet und kein Hang planiert. Die Kuppeln stehen auf Flächen, die vorher kaum genutzt wurden: am Rand einer Obstwiese, zwischen Reben, auf einer Lichtung hinterm Hof. Statt Betonfundament gibt es eine Befestigung, die den Boden schont. Zieht ein Bubble eines Tages weiter, wächst dort wieder Gras – als wäre nie etwas gewesen.
So sieht sanfter Tourismus für uns aus: Die Natur bleibt die Gastgeberin. Wir sind nur zu Besuch.
Solarstrom, Solardusche, Humustoilette
An manchen Standorten geht’s noch einen Schritt weiter. Da kommt der Strom von der Sonne, das Duschwasser wärmt sich tagsüber in der Solardusche auf – und die Toilette ist eine Bio-Humustoilette.
Zugegeben: Beim Wort „Komposttoilette“ zucken manche kurz zusammen. Nach der ersten Nacht fragen die meisten eher, warum es so etwas nicht überall gibt. Ein Kreislauf, wie ihn die Natur selbst erfunden hat. Welche Ausstattung euer Bubble hat, verrät euch das jeweilige Inserat.
Kurzurlaub in der Nähe statt Langstreckenflug
Und jetzt der vielleicht wichtigste Punkt. Für den Sternenhimmel müsst ihr nicht nach Island fliegen und für das Gefühl von Weite nicht nach Kanada. Mit über 35 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich liegt euer nächstes Bubble oft nur ein paar Autostunden entfernt. Manchmal sogar in der eigenen Region, die ihr so noch nie gesehen habt.
Urlaub in der Nähe heißt: keine Zeitverschiebung, kein Jetlag, kein Gepäckband. Freitagmittag losfahren, am Abend schon den ersten Stern zählen. Slow Travel, aber mit kurzer Anreise.
Die beste Nachhaltigkeit: wieder rausgehen
Am Ende geht es um mehr als Material und Solarpaneele. Wer eine Nacht unter freiem Himmel verbracht hat, schaut anders auf die Natur. Man hört wieder hin, wenn morgens die Vögel loslegen. Man weiß wieder, wie Regen auf einer Wiese riecht. Und man bekommt Lust, öfter rauszugehen – auf die nächste Wanderung, ins nächste Mikroabenteuer, in den Wald hinterm Haus.
Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Nachhaltigkeit: schützen, was man kennt. Und kennenlernen, was direkt vor der Tür liegt.
Bereit für den Urlaub in der Natur?
Findet das Bubble, das euch am nächsten ist – oder verschenkt eine Nacht unter Sternen an jemanden, der mal wieder raus muss.